Das folgende Bild enthält eine optische Täuschung: ist man ihr erst einmal verfallen, lässt sie einen nicht mehr los!

Die Täuschung besteht darin, dass das hinter dem Tor einfallende Licht einen Schatten verursacht, der den Weg zum Berg hin geneigt erscheinen lässt. Denkt man sich den Schatten und den Busch hinter dem Tor jedoch weg, ist der Weg eben.

Acryl auf Papier, 32×24 cm, Vorlage: Fantasie.

Das folgende Gedicht ist ebenfalls nicht eindeutig und lässt mehrere Sichtweisen zu:

Im Land der Buren
Einst trafen sich in Afrika
ganz unten, dort im Süden,
zwei Freunde wieder. Und es war,
als wüste Kriege wüten.
 
Der eine war ein weißer Mann,
der andre war ganz dunkel
und weil man nicht laut reden kann,
beginnt man ein Gemunkel.
 
„Ich sehe schwarz für das was kommt,
denn Apartheit ist ein Scheiß“,
der Dunkle spricht, wie es ihm frommt.
Und der Andre dann: „Ich weiß“.
Aus „Gereimtes und fest Verleimtes“, Überraschendes, Band 1