Im Nirgendwo

Irgendwo auf der Welt hängt sie. Hoch genug, um Ehrfurcht einzuflößen und tief genug, um noch Wolken über sich zu haben. Von Höhenangst sollte man jedenfalls nicht geplagt sein, um auf ihr entspannen zu können. Wenn man es dann kann, befindet man sich im Nirgendwo.

Acryl, 60×40 cm, 56, Photo gefunden bei Enso/photocase

Nirgendwo ist dort, wo fliegen nicht vom Fallen zu unterscheiden ist, wo oben nichts anderes ist, als unten. Wo frei zu sein das Gefühl vermittelt, Gott zu sein.

Wo ist Nirgendwo? Überall!

Auf der Bank

Zwei Menschen sitzen auf einer Bank im Nirgendwo.
Fragt der eine: „Wenn du Gott eine Frage stellen könntest, was würdest du ihn fragen?“ Sagt der andere: „Warum er all das Leid auf der Welt zuläßt!“ – „Und warum machst du es nicht?“ – „Weil ich Angst habe, dass er mich das Gleiche fragt!“

Frei nach „andere Zeiten“, das Magazin zum Kirchenjahr 1/2022, Seite 24

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2 Kommentare

  1. Ein Bild und Text, das mich zum Schmunzeln und Nachdenken angeregt hat. -Danke!
    Das Zitat auch. Wobei die Nachrichtenlage zur Zeit nur ein beklemmendes Gefühl von Ohnmacht und Fassungslosigkeit aufkommen lässt.

  2. Sehr schönes Bild! Und gute Frage, warum wir all das Leid auf der Welt zulassen…

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