Die Chinesen hatten es zuerst, die Wikinger wollten es auch, die Römer sowieso und die mutigen Piraten aus Asterix und Obelix haben es bis heute noch: das Drachenboot.
Ursprünglich war es ein offenes Paddelboot, wurde dann aber im Laufe der Zeit mit immer mehr Schnitzereien ausgestattet, schließlich mit einem Kopf, der sich zu einem fürchterlichen Drachen ausgestaltete und einem Schwanz, vor dem man ebenfalls Respekt hatte. Drachenboote werden heute weltweit als Sportboote oder bei Veranstaltungen verwendet. Es gibt sie mit unterschiedlichen Standardisierungen. Die Besatzung besteht aus Paddlern, die paarweise auf Bänken nebeneinander sitzen und mit Stechpaddeln das Boot vorwärts bewegen. Eine trommelnde Person im Boot nimmt den Rhythmus des vordersten Paddlerpaares auf und sorgt mit den Schlägen für einen gleichmäßigen Takt aller PaddlerInnen im Boot und motiviert sie durch Zurufe, ihr Bestes zu geben. Die steuernde Person steht im Heck und steuert das Boot mit einem Langruder. In manchen Rennen gehört zur Mannschaft der sogenannte „Flag Catcher“. Dessen/deren Aufgabe besteht darin, die Fahne am Ziel als Erste/r zu erobern.

Isolde
Ich liebe meinen Drachen.